Veranstaltungen

Dienstag, 09.06.2026 um 19.00 Uhr

Lesestunde | »Zwei Soldaten.« (Maria Lazar)

Buchbesprechung mit Andrea Schwedler

Ort: Lern- und Gedenkort Jawne, Albertusstr. 26 / Erich-Klibansky-Platz, Köln

© DVB Verlag

Ein britischer Kampfpilot und ein deutscher SS-Sturmmann liegen sich als Feinde schwerstverwundet auf dem Schlachtfeld gegenüber. In ihrer letzten Stunde beginnen sich die beiden jungen Männer zu umkreisen. Im Inneren Monolog gedenken sie ihrer Liebsten zuhause, lassen die eigene Vergangenheit und Gegenwart vor dem geistigen Auge aufflammen. Doch der Krieg kennt keine Versöhnung. Eine Verständigung bleibt bis zuletzt unmöglich.

Die Lesestunde in der Jawne ist ein gemeinsames Veranstaltungsformat, organisiert von „Chaverim – Freundeskreis zur Unterstützung des liberalen Judentums in Köln“ und der „GERMANIA JUDAICA – Kölner Bibliothek zur Geschichte des Deutschen Judentums e.V.“

Jede und jeder ist eingeladen die oder der Freude daran hat sich aktiv mit jüdischer Literatur zu beschäftigen. Unser aktuelles Jahresprogramm finden Sie hier.

Die Teilnahme an den Lesestunden ist kostenlos (Spenden sind willkommen). Wir bitten um Anmeldung per Mail unter: lesestunde_jawne@email.de

Sonntag, 28.06.2026 um 11.00 Uhr

Jawne-Salon | »Vier Tage – eine nahöstliche Tetralogie«

Lesung und Gespräch mit Mona Yahia

Ort: Lern- und Gedenkort Jawne, Albertusstr. 26 / Erich-Klibansky-Platz, Köln

Mossul – Tel Aviv – Babel – Istanbul

„Vier Tage“ erzählt anhand jeweils eines Tages das Leben von vier Generationen einer jüdischen Familie.
Vier Tage, vier Generationen, vier Welten – und doch ein gemeinsames Schicksal.

Im Mittelpunkt des eindrucksvollen Romans steht eine arabisch-jüdische Familie, deren Geschichte im Grunde das Schicksal jüdischer Menschen im Nahen Osten erzählt.
Sie ist geprägt von den Erfahrungen und den Traumata des Exils, der Entwurzelung, Anpassung und Neuorientierung. Dabei geht es in jeder Generation immer auch um Fragen nach Identität und innerer Zugehörigkeit.

© Mona Yahia

»Vier Tage« ist Mona Yahias zweiter Roman und erschien 2025 im SALONLiteraturVERLAG

Ein großartiges Werk Weltliteratur über das orientalische Judentum.“
Roland Kaufhold, Hagalil

Mona Yahia wurde 1954 in Bagdad geboren und floh 1970 mit ihrer Familie über den Iran nach Israel. Sie studierte und arbeitete in Tel Aviv. Seit 1985 lebt sie als Autorin und Künstlerin in Deutschland.
Mit ihrem Debütroman “Durch Bagdad fließt ein dunkler Strom“ war sie schon einmal zu Gast im Jawne Salon.


Veranstaltungen (Archiv)

Sonntag, 14.05.2023 um 11.00 Uhr

»Jetzt riecht es an vielen Ecken und Enden nach Gift, Gewalt und bösem Lauern«

Ludwig Meidner: Die Diffamierung seiner Kunst und Literatur, die Verfolgung seiner Person

Ort: Lern- und Gedenkort Jawne, Albertusstr. 26 / Erich-Klibansky-Platz, Köln

Vortrag von Dr. Katja Lambert

Ludwig Meidner (rechts) und Musiklehrer Julius Goldberg vor dem Schulgebäude der Jawne, 1937 (Foto: Jonas Königshöfer)

Der Maler, Zeichner und Dichter Ludwig Meidner wurde aufgrund seines künstlerischen Schaffens als Expressionist und seiner als jüdisch definierten Herkunft im Nationalsozialismus diffamiert und verfolgt. Um dem steigenden antisemitischen Druck in Berlin zu entgehen, nahm er 1935 eine Stelle als Zeichenlehrer am jüdischen Reform-Realgymnasium Jawne in Köln an. Im August 1939 emigrierte Meidner nach England.

Meidner war immer ein Mahner in seiner Zeit, so wurden seine »Apokalytischen Landschaften« , die bereits ab 1912 entstanden, als Vorahnungen des Ersten Weltkriegs interpretiert. Nach seiner Rückkehr aus dem Exil 1952 sollte es noch Jahrzehnte dauern, bis sein Werk wieder angemessen gewürdigt wurde.

Die Veranstaltung ist Teil der Aktionswoche “verbrannt & verbannt” des Vereins EL-DE-Haus zur Erinnerung an die Bücherverbrennung durch die Nazis vor 90 Jahren. Mehr Information unter: https://verbranntundverbannt.info

Dienstag, 18.04.2023 um 19.30 Uhr

Zwischen den Zeilen

Dokumente aus dem Nachlass der Familie Königshöfer

Ort: Lern- und Gedenkort Jawne, Albertusstr. 26 / Erich-Klibansky-Platz, Köln

Einführung in die Ausstellung mit anschließendem Umtrunk

Der ehemalige Jawne-Schüler Jona Hatsor (früher Jonas Königshöfer) und der Lern- und Gedenkort Jawne waren im Rahmen verschiedener Projekte sowie einer persönlichen Freundschaft eng miteinander verbunden. Nachdem Jona im April 2015 starb, fanden sich in seinem Nachlass auch unmittelbar mit dem Unterricht an der Jawne verbundene Dokumente in Form von Schulheften, Schulbüchern, Linoldrucken und Zeichnungen.

Der einzige uns bekannte Stundenplan des jüdischen Gymnasiums Jawne entstammt dem Englischheft von Jonas Königshöfer aus dem Jahr 1937. © Lern- und Gedenkort Jawne

Vor dem Hintergrund der nahezu vollständigen Auslöschung der Geschichte der Jawne und des jüdischen Zentrums, das sich in der St.-Apern-Straße befand, sind die erhalten gebliebenen Zeugnisse des kreativen Geschehens und Lernens an diesem Ort von größter Bedeutung. Einige dieser besonderen und wertvollen Dokumente werden in unserer neuen Sonderausstellung nun erstmals öffentlich gezeigt.

An diesem Abend möchten wir über Hintergründe zum Schicksal der Familie Königshöfer informieren, einige der Exponate in den näheren Augenschein nehmen und dazu einladen bei Apfelsaft oder einem Schluck Wein die Ausstellung kennenzulernen.

Freitag, 27.01.2023 um 12.30 Uhr

Gedenkstunde

für die deportierten und ermordeten jüdischen Kinder und Jugendlichen aus Köln

Ort: Lern- und Gedenkort Jawne, Albertusstr. 26 / Erich-Klibansky-Platz, Köln

Am 27. Januar 2023, dem Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, wird am Löwenbrunnen auf dem Erich-Klibansky-Platz in Köln eine Gedenkstunde stattfinden.

Beginn ist um 12:30 Uhr.

Die Gedenkstunde gestalten Vertreter:innen der Synagogen-Gemeinde Köln, der evangelischen und katholischen Kirche und der Stadt Köln sowie Schüler:innengruppen u.a. aus dem Gymnasium Rodenkirchen und dem Städtischen Gymnasium Hennef.

Mittwoch, 09.11.2022 um 12.00 Uhr

Gedenkstunde am Löwenbrunnen

Gedenkveranstaltung anlässlich des 84. Jahrestages der Pogromnacht

Ort: Lern- und Gedenkort Jawne, Albertusstr. 26 / Erich-Klibansky-Platz, Köln

Drei Schulklassen aus Köln werden die Gedenkstunde mit inhaltlichen Beiträgen gestalten. U.a. werden Schüler:innen der Königin-Luise-Schule Einblicke in die Biografie von Charlotte Gabel-Weissberg geben. Ihre Familie gehörte zur Gemeinde Adass Jeschurun, sie selbst besuchte die Königin-Luise-Schule. Wir freuen uns sehr, dass eine Nichte von Charlotte Gabel-Weissberg aus Jerusalem anwesend sein wird. 

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Samstag, 05.11.2022 um 20.00 Uhr

Kölner Museumsnacht 2022

Kunstausstellung und Musik für Querflöten

Ort: Lern- und Gedenkort Jawne, Albertusstr. 26 / Erich-Klibansky-Platz, Köln

Auch in diesem Jahr nimmt der Lern- und Gedenkort Jawne mit einem spannenden Programm an der Kölner Museumsnacht teil – Sie sind herzlich eingeladen!

Bild: Ludwig Dunkel




20.00 Uhr | Eröffnung der Sonderausstellung „Ludwig Dunkel – Werke“
Ludwig Dunkel verarbeitet in vielfältiger Weise mit ganz unterschiedlichen Mitteln der Kunst Motive und Gedanken der Erinnerung an historische Ereignisse. Dies bezieht sich bei ihm in vielen Arbeiten auf die Geschichte des Holocaust. Dunkel verwendet Alltags- und Gebrauchsgegenstände, die er für seine Skulpturen neu montiert, bearbeitet und verfremdet. Er arbeitet mit Farbe, Schriften, Fotografie und Film. Seine Methode mobilisiert die jedem Ding innewohnende Geschichte. Die Gegenstände werden zu widerständigen Objekten und Bildern und weisen über ihre eigene Alltäglichkeit hinaus. Er stellt sie in das Spannungsverhältnis von szenischer Erzählung einerseits und der Abstraktion eines autonomen Kunstwerks andererseits.

Ludwig Dunkel, geboren 1961 in Neuss, bildender Künstler, lebt in Köln.

Foto: Verena Carballosa

21.00 Uhr und 22.30 Uhr | Verena Carballosa – zeitgenössische Musik für verschiedene Querflöten, solo unter Einbeziehung von improvisatorischen Elementen.

Die Künstlerin ist freischaffende Musikerin und Musiklehrerin im Kölner Raum

Sonntag, 18.09.2022 um 11.00 Uhr

25 Jahre Kindergedenkstätte Löwenbrunnen

Vorträge, Führungen, Musik und Open-Air-Ausstellung „Jüdisch vor Ort – 1700 Jahre jüdisches Leben im Rheinland“

Ort: Lern- und Gedenkort Jawne, Albertusstr. 26 / Erich-Klibansky-Platz, Köln

© NS-Dokumentationszentrum Stadt Köln, Sammlung Corbach

Mein Ziel war, ein kleines Kunstwerk zu schaffen, welches trotz der grausamen Erinnerungen nicht nur von ehemaligen Jawne-Schülern gerne gesehen wird.

Hermann Gurfinkel / Bildhauer und ehemaliger Schüler der Jawne

Seit 25 Jahren erinnert die Kindergedenkstätte Löwenbrunnen mit der Bronzefigur eines brüllenden und sich verzweifelt zum Himmel reckenden Löwen von Juda und mit acht den Brunnen umlaufenden Bronzetafeln an die Deportation und Ermordung von über 1.100 jüdischen Kindern und Jugendlichen aus Köln, aber auch an die jüdische Gemeinde Adass Jeschurun, die bis 1942 ein bedeutendes Zentrum jüdischen Lebens und Lernens war. Erich Klibansky, der Namensgeber des Platzes, war Direktor der Jawne, des damals ersten und einzigen jüdischen Gymnasiums im Rheinland.

Der Lern- und Gedenkort Jawne möchte das 25-jährige Jubiläum zum Anlass nehmen, mit einem großen Fest an die Entstehung dieses bedeutenden Denkmals zu erinnern. Lange Jahre war die Geschichte des orthodoxen jüdischen Gemeindezentrums und des Gymnasiums Jawne, aber auch das Rettungswerk Erich Klibanskys in Köln nahezu unbekannt. Es ist das Verdienst von Dieter und Irene Corbach, dem Bildhauer Hermann Gurfinkel und vielen ehemaligen Jawne-Schüler:innen, dass die Geschichte dieses bedeutenden Ortes und das Schicksal jüdischer Kinder in der NS-Zeit dem Vergessen entrissen werden konnte.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Programmablauf und weitere Details finden Sie auf dem Flyer zur Veranstaltung.

Donnerstag, 30.06.2022 um 19.00 Uhr

Nach Deutschland geflohen

Dr. Boris Zabarko im Gespräch mit Margret und Werner Müller

Ort: NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln, Appellhofplatz 23-25, 50667 Köln

Zeitzeuge und Historiker Boris Zabarko (© Toni Heigl)

Boris Zabarko überlebte als Kind das Ghetto Schargorod in der Ukraine. Als Historiker hat er es sich zur Lebensaufgabe gemacht, Berichte von Überlebenden des Holocaust in der Ukraine zu sammeln und zu veröffentlichen. In Deutschland haben Margret und Werner Müller (Köln) zwei Bücher herausgegeben, die von ihm gesammelte Erinnerungen enthalten (2004 ‚Nur wir haben überlebt‘ Holocaust in der Ukraine, Zeugnisse und Dokumente, Dittrich Verlag /// 2019 ‚Leben und Tod in der Epoche des Holocaust in der Ukraine‘ Zeugnisse von Überlebenden, Metropol-Verlag).

Lange hatte Boris Zabarko geglaubt, dass er nie wieder einen Krieg erleben müsse. Anfang März 2022 musste er jedoch aus Kiew fliehen, um sich und seine Enkelin in Sicherheit zu bringen. Als Präsident der ukrainischen Vereinigung jüdischer ehemaliger Häftlinge der Ghettos und nationalsozialistischen Konzentrationslager hält er von Deutschland aus weiterhin Kontakt zu den in der Ukraine verbliebenen Mitgliedern. Im Gespräch wird er sein Lebenswerk vorstellen und auf das Schicksal der Überlebenden des Holocaust eingehen.

Er und seine Familie vermissen die Heimat und warten auf das Ende des Krieges.

Eintritt frei – Spende erbeten!

Eine Kooperationsveranstaltung von: Verein EL-DE-Haus, Förderverein Lern- und Gedenkort Jawne, Germania Judaica – Kölner Bibliothek zur Geschichte des Deutschen Judentums & NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln.

Montag, 13.06.2022 um 19.00 Uhr

Peter Wortsman – Geistertanz in Berlin

Buchvorstellung und Gespräch

Ort: Zentralbibliothek, Josef-Haubrich-Hof 1, 50676 Köln

In mir lebt ein ungeborener Dichter deutscher Sprache, schreibt Peter Wortsman, der 1952 in New York geborene Sohn österreichisch-jüdischer Emigranten. Erzogen wurde er sprachverwirrt, d.h. zweisprachig in Deutsch und Englisch. So erscheint es nur folgerichtig, dass er literarischer Übersetzer, Autor und Dramatiker wurde.

© Jean-Luc Fievet

Wir freuen uns sehr, Peter Wortsman nach 2019 erneut in Köln zu einer Lesung begrüßen zu dürfen. Er wird Auszüge aus seinen Werken auf Englisch und Deutsch vorstellen: aus der zweisprachigen Kurzgeschichtensammlung „Stimme und Atem/Out of Breath, Out of Mind“ (Palm Art Press, Berlin, 2019), der deutschen Übersetzung seiner Reiseerinnerungen „Geistertanz in Berlin“ (Palm Art Press, Berlin 2021; die englische Version wurde mit dem Independent Publishers Book Award 2014 ausgezeichnet) und seinem Theaterstück „Der tätowierte Mann“, das derzeit am Deutschen Theater in Göttingen aufgeführt wird.

Peter Wortsman schreibt auf Deutsch und Englisch. Er ist Autor von vier belletristischen Werken, darunter dem Roman „Cold Earth Wanderers“ (Finalist des Foreword INDIES Book of the Year Award 2014), zwei Sachbüchern, zwei Theaterstücken und einem in Kürze erscheinenden Gedichtband „Borrowed Words“. Er ist auch ein von der Kritik gefeierter literarischer Übersetzer, der deutsche Klassiker ins Englische übertragen hat, u.a. Werke von Peter Altenberg, den Brüdern Grimm, Heinrich Heine, Franz Kafka, Heinrich von Kleist und Robert Musil. 

Eintritt frei

Bitte beachten Sie die derzeitig gültigen Corona-Regelungen zum Besuch der Veranstaltung unter www.stbib-koeln.de/corona.

Eine Veranstaltung der Germania Judaica in Kooperation mit dem Lern- und Gedenkort Jawne. Mit freundlicher Unterstützung der U.S. Botschaft in Berlin, des U.S. Generalkonsulats Düsseldorf, des Amerikahaus NRW und der Kölner Stadtbibliothek

Unter diesem Link kann der Flyer zur Veranstaltung heruntergeladen werden.

Donnerstag, 02.06.2022 um 18.00 Uhr

Naomi Shmuel – Generationenübergreifende Erinnerungen an den Kindertransport. Die Auswirkungen des Holocaust auf zukünftige Generationen

Vortrag (in englischer Sprache) und Gespräch

Ort: Lern- und Gedenkort Jawne, Albertusstr. 26 / Erich-Klibansky-Platz, Köln

© Naomi Shmuel

Naomi Shmuel wird anhand ihrer eigenen Familiengeschichte über die generationenübergreifenden Erinnerungen und Auswirkungen der Shoah sprechen.
Ihre Mutter, die Schriftstellerin Karen Gershon (1923-1993), kam als Käthe Löwenthal im Alter von 15 Jahren kurz vor dem Zweiten Weltkrieg mit einem der ersten Kindertransporte aus Deutschland nach England. Ihre beiden Schwestern Anne und Lise konnten ebenfalls nach England fliehen, wurden jedoch bald nach ihrer Ankunft getrennt, und Anne starb schon während des Krieges. Ihre Eltern und Großfamilie wurden im Holocaust getötet. 1988 schrieb Karen Gershon: „Vor ungefähr zwanzig Jahren sagte mir jemand, dass meine Kinder ebenfalls Opfer des Holocaust seien, doch ich weigerte mich, das zu glauben. Die Zeit hat bewiesen, dass es stimmt.“

In ihrem Vortrag wird Naomi Shmuel das Konzept von Postmemory und die langfristigen Auswirkungen des Holocaust auf künftige Generationen erörtern und mit den Teilnehmenden diskutieren.

Dr. Naomi Shmuel ist Autorin, Illustratorin und Anthropologin und lebt in Israel. Ihre preisgekrönten Kinderbücher werden in israelischen Schulen häufig verwendet, um interkulturelles Verständnis und Toleranz zu fördern. 2011 mit dem Literaturpreis des israelischen Premierministers ausgezeichnet, lehrt Naomi an verschiedenen akademischen Institutionen und leitet Workshops, die Fachleute für den Umgang mit gesellschaftlicher Vielfalt ausbilden. Sie ist aktives Mitglied von Nevet, einem internationalen und multidisziplinären Forschungs- und Ausbildungszentrum an der Schule für Sozialarbeit der Hebräischen Universität, Jerusalem, das junge Wissenschaftler und Praktiker der Kinder- und Familienarbeit fortbildet.

Eintritt frei, Spende erbeten

Anmeldung unter schulreferat.kirche-koeln@ekir.de

Veranstaltet von: Schulreferat des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region, Lern- und Gedenkort Jawne, Melanchthon Akadamie

Unter diesem Link kann der Flyer zur Veranstaltung heruntergeladen werden.

Donnerstag, 27.01.2022 um 12.30 Uhr

Gedenkstunde am Löwenbrunnen

Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Ort: Lern- und Gedenkort Jawne, Albertusstr. 26 / Erich-Klibansky-Platz, Köln

Am 27. Januar, dem Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, wird wieder eine Gedenkstunde am Löwenbrunnen auf dem Erich-Klibansky-Platz stattfinden.

Vertreter:innen der Synagogengemeinde, der Kirchen und der Stadt Köln sowie drei Schüler:innengruppen aus Köln und Bergisch Gladbach werden die Gedenkstunde gestalten.

Für die Veranstaltung besteht auch draußen eine Maskenpflicht (FFP2 oder medizinische Maske). Die Räumlichkeiten des Lern- und Gedenkorts Jawne bleiben bis Ende Februar geschlossen, dies gilt leider auch für den 27. Januar.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen; wir treffen uns um 12:30 Uhr am Löwenbrunnen.