
Die Suche nach der eigenen Identität als Jude und Jüdin innerhalb einer nichtjüdischen Mehrheitsgesellschaft war eines der zentralen Themen im Schaffen vieler Schriftsteller*innen jüdischer Herkunft. Besonders in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts – einer Zeit großer sozialer, gesellschaftlicher und politischer Turbulenzen und Umbrüche – gewinnt die Auseinandersetzung mit dem eigenen jüdischen “Ich”, den Fragen nach der Selbstbestimmung und -wahrnehmung immer mehr an Bedeutung.

Am Beispiel der zwei weltbekannten Schriftsteller – Franz Kafka aus Prag und Isaak Babel aus Odessa – nehmen uns Roman Salyutov und Alexander Lifland mit auf eine gedankliche und musikalische Zeitreise, um mehr von Kafka und Babel und ihrer Zeit zu erfahren sowie auch den immer wiederkehrenden Fragen rund um die Identität jüdischer Menschen in der Diaspora.
Der Eintritt ist frei – um Spenden wird gebeten.
Der »Jawne-Salon« ist ein Kooperationsprojekt des Lern- und Gedenkort Jawne und Judaica Cologne und möchte der Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens in Köln mehr Raum und Sichtbarkeit geben.