1919-1941 | Ein jüdisches
Gymnasium und sein Direktor


Die Jawne in Köln war die erste und einzige weiterführende jüdische Schule im Rheinland.
Der langjährige Leiter der Jawne, Dr. Erich Klibansky, erkannte bereits 1933 ohne jegliche Illusionen: "Wir haben den epochalen Abschluß der deutsch-jüdischen Emanzipationsepisode ja alle miterlebt. [ ... ]

In welche Schule schicke ich mein Kind? Diese Frage ist heute entschieden. Man kann nicht mehr einwerfen, wir sollten nicht selbst ins Ghetto zurück, denn der Ausgliederungs-
prozess des deutschen Volkes gegenüber uns Juden ist in vollem Gange."

Kindergedenkstätte
am Erich-Klibansky-Platz


Seit 1990 gibt es mitten in Köln einen Erinnerungsort, der an die Geschichte jüdischer Kindheit in Köln und an die Deportation von elfhundert Kindern während der Zeit des Nationalsozialismus erinnert. Die 'Kindergedenkstätte Löwenbrunnen' zwischen Sankt-Apern-Straße und Helenenstraße umfaßt einen Brunnen, in dessen Umrandung die Namen von aus Köln deportierten Kindern eingraviert sind.

Der Brunnen steht auf einem Platz, der einmal ein Schulhof war, - der Schulhof der Jawne ...

Die Dauerausstellung
Geschichte der Jawne 1919-1942


Ö F F N U N G S Z E I T E N

Dienstag 11-14 Uhr,
Sonntag 12-16 Uhr und nach Vereinbarung


Die neu gestaltete Ausstellung ist so konzipiert, daß sowohl Schülern als auch Erwachsenen die lebendige Historie der jüdischen Schule anschaulich gemacht wird.
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INFO-Telefon: 0151 / 25 184 988

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Bist bei mir die Scheinste!

18.04.: Ein Konzert für den Lern- und Gedenkort Jawne: Jiddische Dialoglieder mit Eva Kreft und Max Erben

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Aktuell: am 29. August 2010 werden NS-Opfer den Lern- und Gedenkort Jawne im Rahmen des "Besuchsprogramms der ehemaligen Kölnerinnen und Kölner jüdischen Glaubens" der Stadt Köln besuchen.
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Zukunft des Lern- und Gedenkorts Jawne vorerst gesichert
Köln, den 26. Januar 2010

Nach Monaten der Sorge um die Zukunft des Lern- und Gedenkorts Jawne ist vor wenigen Tagen, kurz vor den Gedenkveranstaltungen zur Befreiung des KZ Auschwitz am 27. Januar 1945, eine Einigung erreicht worden, die das Weiterbestehen der Gedenkstätte am Erich-Klibansky-Platz für mindestens ein Jahr sichert. Nach dem nun vorliegenden Mietvertrag mit der Allianz, dem Eigentümer der Kreishaus-Galerie, kann der Galerieraum 2010 noch einmal kostenfrei genutzt werden. Erst ab Januar 2011 sind monatlich 312,50 Euro für Miete und Nebenkosten zu entrichten. Der Arbeitskreis freut sich, dass die Allianz ihr Engagement für den Lern- und Gedenkort Jawne auf diese Weise bekräftigt und auf eine neue Basis stellt.

Um den ab 2011 entstehenden Fehlbetrag zu decken, wird der Arbeitskreis in den nächsten Monaten ein Finanzierungskonzept suchen, durch das eine dauerhafte Perspektive für den Lern- und Gedenkort geschaffen werden soll. Sowohl öffentliche Mittel als auch privates Sponsoring sind gefragt!

Sehr herzlich möchten wir allen Unterstützern und Unterstützerinnen in Köln und vielen anderen Orten und Ländern danken, die sich in den letzten Monaten mit Briefen, Unterschriftenlisten oder Veranstaltungen für den Erhalt des Lern- und Gedenkorts eingesetzt haben.

Ein besonderer Dank geht an den Vorstand des Vereins EL-DE-Haus e.V., unter dessen Dach der Arbeitskreis angesiedelt ist. Ohne dessen Beharrlichkeit und Verhandlungsgeschick wäre die nun erreichte Lösung nicht möglich gewesen.

Insbesondere das Engagement der früheren Jawne-Schüler und -Schülerinnen, die Briefe aus Großbritannien, Israel, Deutschland und den USA geschrieben haben, hat uns gezeigt, wie wichtig dieser Ort ist – als Lernort für die SchülerInnen von heute und als Erinnerungsort für die ehemaligen SchülerInnen der Jawne und ihre Familien in aller Welt.

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Copyright © und Impressum: 2006-2010 Arbeitskreis Jawne • Erich-Klibansky-Platz • Albertusstr. 26 • 50667 Köln • info@jawne.de 
Gestaltung & Umsetzung: RHENANIA JUDAICA (2006-2009) , Diana Siebert (2010)